Die Windows-Firewall analysiert den Datenaustausch an den Schnittstellen zum öffentlichen Netz
und filtert diesen Verkehr auf der Basis der vorhandenen oder selbst definierten Filterregeln.
Mit Firewallprofilen ist es möglich unterschiedliche Stufen der Filterung aufzubauen. Dabei gibt es
drei maßgebliche Profile.
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Domäne - dieses Profil kommt zum Einsatz, wenn ein Computer Mitglied einer Domäne ist und
ein Domänencontroller erreichbar ist.
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Privat - die Einstellung "Privat" für ein Netzwerk muss explizit eingerichtet werden.
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Öffentlich - wenn kein Domänencontroller verfügbar ist, ist die Profileinstellung "Öffentlich" die
Standardeinstellung.
In der Einstellung "Öffentlich" wird generell kein eingehender Verkehr zugelassen, während es in
den Einstellungen "Domäne" und "Privat" möglich ist einige eingehende Verbindungen zuzulassen,
etwa zur Drucker- oder Dateifreigabe. Es ist auch möglich einzelne Ports für eingehende
Verbindungen offenzuhalten.
Auch hier ist es möglich Filter mit den bekannten Abstufungen zu erstellen. Verbindungen
zulassen - alle Verbindungen werden erlaubt - Verbindungen zulassen, wenn sie sicher sind, d.h.
wenn die Verbindung mit IPsec geschützt ist und den Filterregeln entspricht wird sie erlaubt. Dabei
ist es auch möglich die Regeln zum Blocken ausser Kraft zu setzen und die Regel
"Verschlüsselung ist für die Verbindung erforderlich" festzulegen. Ebenso ist es möglich die
Filteraktion "Verbindung blocken" als als Firewallregel zu definieren.
Es ist möglich die Protokollierung der Anwendung der Firewallfilter einzuschalten und anzupassen.
Die entsprechende Protokolldatei wird unter: \System32\LogFiles\Firewall\pfirewall.pfg gespeichert.